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Höchstlänge: 80 cm

Höchstgewicht: 10 kg

Weitere Namen: Steinforelle


Merkmale:
In der Jugend langgestreckter, im Alter gedrungener Körper. Rücken olivgrün, Flanken silber mit schwarzen und roten Punkten. Oft auch golden angehaucht. Die Färbung des Bauches ist vom Untergrund abhängig. Das Maul ist mit zahlreichen spitzen Zähnen behaftet.

Lebensraum:
Die Bachforelle braucht klares, sauerstoffreiches Wasser. Aus begradigten Bächen verschwindet sie schnell. Auch gegen Verschmutzungen ist die Bachforelle empfindlich. Nur sehr selten taucht sie auch in großen Flüssen auf.

Lebensweise:
Die Bachforelle liebt Verstecke und tiefe Stellen. Überhängende Büsche, große Steine im Wasser sind Anziehungspunkte. Die Bachforelle ist scheu und flieht vor dem unvorsichtigen Angler.

Höchstlänge: 80 cm

Höchstgewicht: 8 kg

Weitere Namen: Lachsforelle

Merkmale:
Die Regenbogenforelle ist der Bachforelle von der Körperform her ähnlich. Die auffallenden Regenbogenfarben auf der Flanke sind jedoch ein klares Erkennungszeichen. Außerdem hat die Regenbogenforelle keine roten Punkte, sondern sie ist schwarz punktiert. Die Punktierung reicht -
im Gegensatz zur Bachforelle - bis in die Schwanzflosse.

Lebensraum:
Die Regenbogenforelle ist bei uns aus Amerika eingebürgert worden. Sie läßt sich gut züchten und wird deshalb auch gern als Besatzfisch für stehende Gewässer verwendet.

Lebensweise:
Die Regenbogenforelle ist nicht so sehr auf Unterstände angewiesen wie die Bachforelle. Sie steht auch gern im freien Wasser. Dort wartet sie auf antreibende Insekten und Würmer.

 

Die Barbe

Höchstlänge: 90 cm

Höchstgewicht: 8 kg

Weitere Namen: Flußbarbe

Merkmale:
Die Barbe hat einen lang gestreckten Körper, die Bauchlinie ist fast gerade,
der Rücken nur leicht gewölbt. Ihr Körper ist mit mittelgroßen Schuppen besetzt.
Die Flussbarbe hat ein rüsselartiges, unterständiges Maul mit fleischigen Lippen
und vier dicken Barteln an der Oberlippe.
Der Rücken ist braun oder grüngrau gefärbt, die Flanken heller,
grünlich bis graugelb oder goldgelb schimmernd, der Bauch weißlich.

Lebensraum:
Die Barbe lebt in sauerstoffreichen Fließgewässern mit sandigem oder kiesigem
Bodengrund, der nach ihr genannten Barbenregion.

Lebensweise:
Die Barbe lebt gesellig und hält sich meist in Bodennähe, in starker Strömung auf. Sie geht nachts auf Nahrungssuche und ernährt sich von Fischlaich, Insektenlarven, Muscheln, Schnecken, Würmern und in geringem Maße von pflanzlicher Kost. Größere Barben stellen auch kleinen Fischen nach. Die Fische überwintern in großen Gruppen unter Wurzeln oder an strömungsarmen Stellen der Flüsse.

 

 

Die Äsche

Höchstlänge: 60 cm

Höchstgewicht: 3 kg

Merkmale:
Auffällige Merkmale der Äsche sind die nach vorne spitz zulaufenden,
birnenförmigen Pupillen, die große Rückenflosse, sowie auffallende,
im Verhältnis zur Körpergröße großeRundschuppen.
Diese Rückenflosse, die so genannte Äschenfahne, ist bei den männlichen Äschen
stärker nach hinten ausgezogen als bei den Weibchen.

Lebensraum:
Durch Gewässerverschmutzung und -verbauten ist die Äsche immer mehr
im Rückgang begriffen. Sie benötigt klares, kühles Wasser und wächst eher langsam.

Lebensweise:
Diese Art lebt gesellig im freien Wasser und bedarf keiner Unterstände.  Äschen sind Schotterlaicher, wobei die Eier an geeigneten, seichten Stellen im Fluss selbst abgelegt werden. Das Ablaichen erfolgt paarweise.

 

 

Der Huchen

Höchstlänge: 150 cm

Höchstgewicht: 20 kg

Merkmale:
Der Huchen ist die großwüchsigste Art unter den Salmoniden.
Rücken und Seiten sind bräunlich, grünlichgrau gefärbt und haben vor allem
zur Laichzeit einen auffallenden Kupferglanz. '
Die Unterseite des flachen Kopfes sowie der Bauch sind weißlich.
Das Maul ist endständig, die Kiefer sind mit vielen starken Hakenzähnen bestückt.
Die Maulspalte erstreckt sich bis unter das Auge.

Lebensraum:
Der Huchen kommt im Stromsystem der Donau und in fast allen rechtsseitigen -
selten linksseitigen - größeren Zubringern vor, sofern die Lebensbedingungen
( speziell die Laichmöglichkeiten ) durch menschliches Einwirken nicht zerstört
worden sind.

Lebensweise:
Der Huchen ist ein Schotterlaicher und steigt auch in größere Bäche zum Laichen auf.